Es ist schon spät am Abend. In einer Grossstadt am Meer irgendwo auf diesem Planeten zieht ein
zerstörerischer Sturm auf. Dächer werden weggerissen, Bäume entwurzelt, und mittendrin suchen die Menschen panisch
Schutz vor der wütenden Natur.
1. Akt - Unbeeindruckt von der offensichtlichen Gefahr entscheidet sich der raubeinige Barmann AJ seinen Laden
offen zu halten und die Geschehnisse um den Sturm am Fernseher zu verfolgen. Nun weht ihm das Schicksal in der Maske
des Sturms die ersten Wetterflüchtlinge durch die Tür. Mit sich bringt ein jeder seine Besonderheiten, Träume, Sorgen,
Lieben und Hoffnungen, die sich entfalten und umeinander ranken als der Sturm über den Dächern poltert.
Da ist zum Beispiel der Kriegsberichterstatter Lance, der mit Whiskey seine traumatischen
Erlebnisse auszublenden versucht, während Lou -eine hiesige Liebesdienerin- im Gesellschaft leistet, und mit Lance alten
Kriegskamerad und Ex-Marine AJ fachsimpelt. Eine Gruppe gelangweilter junger Leute pöbeln Lou an, die sich vehement wehrt.
Aus diesem Ausbruch geht ein Gespräch mit der alleinerziehenden Mutter Maria.
Gebeutelt vom Wetter rauscht die sonst makellos gestylte und immer arrogante
Investmentbankerin Eve in die Bar, und wird schon bald als Corpus Delicti von Giannis Arbeitslosigkeit entblösst.
Newsflashs zum Sturm flackern über den Bildschirm. Das Licht fällt aus und Teile der Einrichtung der Bar gehen zu Bruch
als sich der Sturm mit voller Wucht bemerkbar macht.
2. Akt - Der Strom ist wieder da und die meisten Gäste helfen dabei, in die Bar
wieder so was wie Ordnung zu bringen. AJ rät Sascha, sich ein Herz zu fassen und Maria seine lang gehegten Gefühle zu
gestehen. Ein Handy, ein Glas Cola und Flecken auf einer Jacke verursachen einen Rap zwischen den Generationen, während
sich drei Ladys zu Frauengesprächen auf die Toilette zurückziehen.
Der Sturm beginnt sich zu legen und die Gemüter beruhigen sich. Gianni erhält ein
unerwartetes Jobangebot von Eve. Sascha und Maria haben sich endlich gefunden. Die Ruhe nach dem Sturm bringt Hoffnung
mit sich - Hoffnung für ein besseres Leben und der Glaube an die eigene Kraft es zu erleben.